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Der Fluch der Rose – Rezension

Der Fluch der Rose – Rezension

PR Sample. Dieser Artikel beinhaltet Werbung. Fotocredit: Pixabay, Droemer Knaur, Winnieswelt

Die junge Maria wächst als Ziehtochter von Hans Fugger in der neu gegründeten Erzschmelze Fuggerau auf, während die Mönche im nahegelegenen Kloster Arnoldstein das Findelkind Johannes zu einem intelligenten jungen Mann erziehen. Nur Pater Norbert weiß um Johannesʼ wahre Herkunft und überlegt seit Jahren, wie er Profit aus dieser Information schlagen kann. Als sich Maria und Johannes das erste Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Johannes ist kurz zuvor zum Priester geweiht worden. Und nicht nur sein geistlicher Stand steht dem Glück der Liebenden im Weg: Ohne es zu wissen, hat Maria sich schon als junges Mädchen Pater Norbert zum erbitterten Feind gemacht. Als das Kloster und die Fuggerau in den Krieg zwischen König Maximilian von Habsburg und der Republik Venedig hineingezogen werden, sieht der Pater seine Chance gekommen … (Quelle: Droemer Knaur Verlag)

Der Fluch der Rose

Meine Leseentscheidung

Historische Romane ziehen mich seit jeher in ihren Bann. Ich liebe es in längst vergangene Zeiten einzutauchen, geschichtsträchtige Momente in spannender, erzählerischer Form zu erleben und dabei rund herum unsere moderne, schnelllebige Zeit für einen Augenblick zu vergessen. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass die Spiegel-Bestseller-Autorin Iny Lorentz ein spannendes Stück Geschichte meiner Heimat Kärnten mit dem dramatischen Schicksal zweier junger Menschen verknüpfte und somit den Auftakt für einen neuen Bestsellerroman lieferte. Erschienen ist der Roman am 01.10.2019 im Droemer Knaur Verlag.

Vorhang auf für die Hauptdarsteller

Hauptcharaktere des Romans „Der Fluch der Rose“ sind die bildhübsche und selbstbewusste Ziehtochter eines angesehenen Fuggers Maria, und das von Mönchen aufgezogene Waisenkind Johannes. Als sich die beiden das erste Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Johannes wurde unglücklicherweise ein paar Tage zuvor zum Priester geweiht und hat Ehelosigkeit geschworen. Doch nicht nur Marias Stand und Johannes Versprechen gegenüber Gott stehen dem Liebesglück im Wege sondern auch der profitgierige Mönch Norbert führt Böses im Schilde. Es beginnt eine spannende und mitreißende Liebesgeschichte, geprägt von den gesellschaftlichen Problemen des 15. Jahrhunderts, untermauert mit historischen Fakten und gewürzt mit einer großen Brise Spannung.

Die Geschichte

Die Geschichte „Der Fluch der Rose“ startet vielversprechend und gewinnt zusehends an Tiefe. Die Autorin schafft den perfekten Spagat zwischen einer romantischen, aber nicht zu kitschigen Liebesgeschichte die einen wahrlich in den Bann zieht und erst wieder loslässt, wenn man das Buch endgültig zuschlägt. Akribisch genau recherchiert, gespickt mit historischen Fakten und einem Schreibstil der einen selbst zurück ins 15. Jahrhundert katapultiert lässt der schlüssige Plot keine Wünsche offen. Aufgrund der umfangreichen Geschichte wird das Buch in mehrere Teile separiert. Dies stört jedoch den Lesefluss in keinster Weise. Selbst das Ende wird wie das gesamte Buch facettenreich ausgearbeitet und lässt den Leser zufrieden zurück.

Die Autorin hat die Charakterzeichnungen meines Erachtens einwandfrei ausgeführt. Die Protagonisten bestechen durch Tiefgründigkeit und Authentizität. Selbst die Charaktere der Nebendarsteller sind stimmig umgesetzt. Man kann sich durchwegs mit den Hauptdarstellern identifizieren und fiebert bis zur letzten Seite mit ihnen mit.

Mein Fazit

Zugegeben bin ich oftmals sehr kritisch, vor allem wenn es um historische Romane geht. Hier ist es besonders schwierig die Kluft zwischen Historik und fiktiver Erzählung zu überwinden und dem Leser ein spannendes Lesevergnügen zu bereiten. Jedoch muss ich mich bei dem Buch „der Fluch der Rose“ an die durchwegs positive Kritik meiner Kollegen anschließen. Die Autorin trumpft mit einem abwechslungsreichen, spannenden Plot auf und bietet das gesamte Repertoire an Romantik, Intrigen, Verrat und Gefühlen. Ein durchwegs unterhaltsames Lesevergnügen für die bevorstehende kalte Jahreszeit.

Wer sich jedoch gerne fürchten möchte den kann ich das Buch The Chain – Durchbrichst du die Kette stirbst du wärmsten ans Herz legen. Für Krimifans ist Vanitas – Schwarz wie Erde die perfekte Abendlektüre.

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