Der Feeling-Code – Rezension

Der Feeling-Code – Rezension

PR Sample. Dieser Artikel beinhaltet Werbung. Fotocredit: Pixabay, Droemer Knaur, Winnieswelt

Eine einfache Selbsthilfe-Methode, um körperliche und seelische Blockaden zu lösen und seine Ziele und Träume erfolgreich zu verwirklichen. Denn durch seine einfache und nahezu überall anwendbare Ausführbarkeit wird es möglich die Vergangenheit aufzuarbeiten und so die Gegenwart positiv zu beeinflussen. Grundlage dieser Heilungsmethodik ist die Annahme, dass alle Erfahrungen unseres Lebens, im Körper abgespeichert werden und oftmals Blockaden auslösen können. Diese hindern uns daran unser eigenes Potential voll auszuschöpfen. Sie hemmen uns den richtigen Partner zu finden, im Beruf erfolgreich zu sein oder lösen sogar chronische Krankheiten aus.  Der Feeling-Code bietet die Möglichkeit diese Erfahrungen aus der Tiefe unseres Unterbewusstseins hervorzuholen, sie zu analysieren und aufzuarbeiten. Man lernt Step-by-Step die Signale des Körpers wahrzunehmen und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Somit werden die Weichen für ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben gestellt.

Coverbild zum Buch der Feeling Code
Feeling-Code

Die österreichische Autorin Birgit Jankovic-Steiner hat psychosoziale Beratung in Krems studiert und arbeitete in der Vergangenheit als Unternehmensberaterin mit dem Schwerpunkt Wirtschaftstraining. Durch ein „Burnout und einem Bandscheibenvorfall“ war sie jedoch angehalten ihre Werteebene genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie begann den Feeling-Code aufzuarbeiten und implementierte diesen erfolgreich in ihrer Coaching-Praxis. Die Methodik selbst lernte sie bereits als Kind von einer Freundin ihrer Mutter. Als diese verstarb erbte sie alle Unterlagen dazu. Das Buch erschien im September 2019 im Droemer-Knaur Verlag.

Dieses Sachbuch umschreibt eine Selbsthilfe-Methodik, um innere Blocken zu lösen und Ereignisse aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Leser werden dazu animiert ihr Bauchgefühl und ihre innere Intuition neu zu entdecken und zu verwenden. Bei dieser Anleitung bedient sich Jankovic-Steiner verschiedenster Techniken wie unter anderem der Visualisierung, Energiearbeit, Körperbefragung und der Hypnose. Die zum Großteil esoterischen Praktiken zielen zum einen darauf ab negative Gefühle und Erfahrungen aufzuarbeiten und zum anderen die richtigen wegweisenden Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Darüber hinaus gibt die Autorin private Einblicke in ihren persönlichen Werdegang und erzählt ausgeschmückt über ihre Entdeckung des Feeling-Codes. Zudem findet man zahlreiche Anwendungsbeispiele und einen Download-Link für die Feeling-Code Karten, die zum Bewältigen der Aufgaben erforderlich sind

Die Übung funktioniert immer nach demselben Prinzip. Man begibt sich auf eine Reise in sein Innerstes und versucht so Antworten auf seine Fragen zu finden. Je weiter man sich in das Buch hineinließt desto esoterischer werden die Inhalte und Praktiken. Auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse oder Studien wartet man jedoch vergeblich. Aussagekräftige Tests bleiben bis auf ein paar Einzelbespiele außen vor. Die Wissenschaftler unter den Lesern werden bei diesem Buch wahrlich ihre Zweifel hegen wohingegen Esoteriker definitiv auf ihre Kosten kommen.  Der Feeling-Code selbst ist verständlich und in gefühlsbetonter Wortwahl geschrieben und lässt den Ratgeber zu einem kurzweiligen Lesevergnügen werden. Die Praxisübungen sind simpel erklärt und können von jedem problemlos nachgemacht werden. Der Aufbau des Sachbuches erinnert jedoch an zahlreiche Vorgänger dieses Genres und einige Schlussfolgerungen wirken weithergeholt und unschlüssig.

Fazit

Der Feeling-Code lässt sich einfach in den Alltag integrieren und ist eine geeignete Ergänzung zur herkömmlichen Medizin und angesehener psychologischer Betreuung. Man muss sich jedoch ganz klar vor Augen führen, dass sich diese Selbsthilfe-Methodik auf esoterische Ansätze stützt und somit auch keine Wunderheilungen bewirken kann. Das Buch ist für eine Lesergruppe geeignet die offen dafür ist neues auszuprobieren und ihrer Intuition wieder mehr Raum einräumen möchte. Wer jedoch auf begründete Erkenntnisse setzt und Fakten gerne wissenschaftlich untermauert hätte, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Der verblümte Schreibstil der Autorin macht den Ratgeber jedoch zu einem kurzweiligen und leichten Leseerlebnis für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa oder einer langen Zugfahrt.