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Lebst du deinen Traum?

Lebst du deinen Traum?

Hast du dir schon jemals die Frage gestellt ob du das Leben lebst, von dem du schon immer geträumt hast? Hast du deinen großen Traum erfüllt, Ziele erreicht und vertrittst Werte, für die du eigentlich stehst? Ich habe mir bis jetzt noch nie Gedanken darüber gemacht – ich meine nie so richtig. Klar hätte jeder gerne Geld wie Dagobert Duck, einen Fuhrpark wie Porsche oder Anwesen wie die Queen, aber im Grunde wissen wir selbst, dass dies zu erreichen schier unmöglich ist. Immerhin kann nicht jeder eine Meghan Markle sein. Dennoch schlummern in jedem von uns durchwegs realistische Vorstellungen wie sein oder ihr ideales Leben aussehen soll.  In diesem Beitrag verrate ich euch, warum ich mir gerade selbst die Frage stelle, was Instagram damit zu tun hat und wie ihr eurer perfekten Welt einen Schritt näherkommt. Lasst uns gemeinsam Seelenstripteas tanzen.

 

Die Vorgeschichte

Diese ist so banal wie sie eben nur sein kann. Ich war mit meinem Freund mountainbiken und habe anschließend einen Schnappschuss von diesem Tag auf Instagram gepostet. Ohne viel darüber nachzudenken – so wie es eigentlich jeder von uns macht. Ein kurzer Augenblick festgehalten auf einem digitalen Foto – ein minimaler Ausschnitt eines ganzen Tages. Mein Gesicht abgewendet von der Kamera, das MTB hoch über meinen Kopf haltend. Freudig sah ich zu wie die Likes stiegen und sich die Kommentare unter dem Post sammelten. Plötzlich blieb ich an einer Nachricht hängen. Eine Followerin schrieb mir „du traust dich das Leben zu leben das du schon immer wolltest“. Tat ich das wirklich? Lebgte ich meinen Traum ? Ich ging in mich bevor ich ihr eine Antwort tippte.

Mountainbiken am heimischen See

Lost #mylittleworld

Genauer gesagt, nahm ich dieses Statement zum Anlass um grundlegend über die Frage: „lebe ich eigentlich das Leben, das ich gerne leben möchte?“ nachzudenken. Irgendwie hatte ich mir diese Frage noch nie so richtig ernsthaft gestellt. Klar als Kind hast einen Traum und Fantasien aber im stressigen Erwachsenenleben bleiben diese oftmals auf der Strecke. Unser Alltag nimmt eine Eigendynamik an, die uns Entscheidungen wie am Fließband treffen lässt. Alles scheint irgendwie zu laufen, wie ein gutgeölter Motor. Und plötzlich wacht man auf – die Jahre sind ins Land gezogen. Ohne bahnbrechende Erfolge, einschneidende Erlebnisse oder den Wundern von denen man nachts heimlich als Jugendlicher geträumt hat. Zumindest kam es mir so vor. Ich hatte das Gefühl meine eigene kleine Welt verloren zu haben. Also krempelte ich geistig die Ärmel hoch und begann mein Seelenleben aufzuräumen.

Hallo du ich bin‘s dein altes ICH!

Ich machte mich also auf eine Reise ganz tief in mein Innerstes. Fast schon wehmütig versuchte ich mich daran zu erinnern, was ich mir als Kind für die Zukunft wünschte, wie ich mich als Teenager als Erwachsener sah und welche Erwartungen ich als Studienabsolvent hatte. Anschließend verglich ich diese Vorstellungen mit meinen heutigen Leben. Vor einigen Jahren hätte ich wahrscheinliche bestimmte Dinge anders betrachtet, hätte mehr Wert auf Materielles gelegt, auf Geld, Luxus und Anerkennung von anderen. Doch heute ist es anders. Vielleicht liegt es am Alter, der Reife oder auch den Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Ich versuchte mich einfach so zu sehen wie ich bin und welche Werte ich darstellte, ohne Klassifizierungen, gesellschaftlichen Normen oder Schubladendenken. Ein Mensch unter Millionen anderen. Klar hatten sich einige Wünsche und Ziele verändert aber die Grundlagen blieben trotzdem die Gleichen.

Resümee meiner Welt

Ich blickte also nicht nur tief in mich selbst hinein, sondern auch auf meine Vergangenheit zurück, direkt in meine Gegenwart. Und ich muss sagen – ich war erstaunt wieviel mir davon tatsächlich gefiel. Was ich so alles geschaffen, welche Etappen ich erreicht und welche Wünsche ich mir tatsächlich erfüllt hatte. Ich habe mein Studium erfolgreich abgeschlossen, eine Festanstellung in einem finanziell soliden Unternehmen und einen coolen Nebenjob.  Ich lebe an einem Ort wo andere Urlaub machen, habe eine modern eingerichtete Wohnung, in der ich mich pudelwohl fühle und ein Auto, das abbezahlt ist. Mit meiner Familie halte ich engen Kontakt, meine Beziehung zu meinem Freund ist von Liebe erfüllt und ich zähle zu den glücklichen Menschen auf dieser Welt, die eine Handvoll wahrer Freunde ihr Eigen nennen darf. Ich habe schon viele Länder bereist, etliche Berge bestiegen und unzählige Kulturen kennengelernt. Mein Konto ist stets im Plus, meine Reisetasche gepackt und meine Umgebung randvoll mit Menschen und Dingen die ich über alles liebe. Und das Allerwichtigste: ich bin gesund und habe noch lange nicht aufgehört zu träumen! Meine Bucket List ist so lange, dass sie für 2 Leben reichen würde :D.

Ja, ich lebe meinen Traum !

So kommen wir nun zum Ausgangspunkt dieses Blogbeitrages zurück. Nach all diesen innerlichen Höhen und Tiefen und den Seelenstripteas konnte ich meiner lieben Followerin ein klare Antwort auf Ihr Statement geben: „Ja, ich lebe tatsächlich meinen Traum und ich fühle mich privilegiert, dass mein Leben gefüllt mit schönen Momenten und Liebe ist.“ Ich bin ihr so dankbar, dass sie mich mit ihrer Aussage angestupst hat mir selbst vor Augen zu führen wohin meine Reise ging und was ich nun tatsächlich habe. Klar ist nicht alles so gekommen wie ich es mir vor 20 Jahren vorgestellt habe – aber so ist das Leben. Situationen erfordern oftmals andere Maßnahmen oder wir verändern uns und unsere alte Einstellung passt nicht mehr zu unseren Zielen. Das ist normal und gut so. Aus der heutigen erwachsenen und reflektierten Sichtweise kann ich aber behaupten, dass ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit mir bin. Einige große Wünsche sind noch offen – aber ich werde mein Bestes geben diese auch noch zu erfüllen. Und wenn es nicht klappt – dann wird es einen anderen Weg geben – da bin ich mir sicher.

Was hat das nun alles mit euch zu?

Ihr kennt mich ja mittlerweile schon recht gut und wisst, dass in jedem meiner Blogbeiträge auch eine Aufgabe, ein Tipp oder eine Challenge für euch dabei ist. Denn für mich ist meine Website ein Geben und Nehmen. Deswegen möchte ich unterstützen wo ich nur kann, um auch euch euren Träumen näher zu bringen.

Nehmt euch eine Stunde Zeit, in der ihr wirklich ungestört seid. Ein Blatt Papier und ein Stift dienen als Hilfsmittel. Schreibt nun alle Träume – egal wie absurd sie damals waren – auf. Versucht euch daran zu erinnern wie ihr die Zukunft als Kind, Teenager und Erwachsener vorgestellt habt. Glaubt mir, ihr werdet das ein oder andere Mal schmunzeln müssen 😊. Anschließend notiert alle Ziele und Etappensiege, die ihr bis jetzt erfolgreich gemeistert habt und die euch zu dem gemacht haben was ihr heute seid. Haben Sie Ähnlichkeit mit den Traum von damals? Was hat sich geändert und warum? Seid ihr vom Kurs abgekommen? Wenn ja, habt ihr jetzt die Möglichkeit die Segel neu zu setzen. Entwickelt neue Ziele, Pläne und Vorgehensweisen! Was fehlt auf eurer Bucket-List? Welcher Traum ist noch unerfüllt? Lest dazu meinen Artikel zum Thema scheitern falls ihr Probleme bei der Umsetzung habt.

 

Mit dieser Visualisierung habt ihr einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es wird euch leichter fallen alles was ihr bis jetzt erreicht habt zu schätzen und neue Erfolge zu verbuchen. Am Besten tragt ihr eure Notiz immer bei euch oder legt sie neben das Bett. Somit könnt ihr an schlechten Tagen darauf zurückgreifen und euch eure Träume vor Augen führen. Auch ihr werdet dann einmal von euch behaupten können: Ja, ich lebe meinen Traum !

Ja ich lebe meinen Traum! Lebst du deinen?

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